Sonntag, 23. Februar 2014

Endlich Nichtraucher

Schaue nie auf jemanden herunter, es sei denn, du hilfst ihm aufzustehen.!!!

Endlich Nichtraucher


Vom Nikotinsklaven zum Naturjankee

Was ändert sich, wenn man nicht mehr raucht?

Mit diesem Text möchte ich Ihnen berichten, wie ich es geschafft habe, mich vom Nikotin zu befreien. Dazu werde ich Ihnen einige Empfehlungen oder besser gesagt, Tipps geben.

 Ich habe über 30 Jahre lang geraucht. Ob nach dem Aufstehen, nach dem Frühstück oder Mittagessen, oder einfach zu einer Tasse Kaffee, die Zigarette war nicht wegzudenken, denn sie war mein ständiger Begleiter, ob in guten oder schlechten Zeiten. Aber wir kennen das wohl alle. Was ich damit sagen möchte: ich war also ein Sklave des Nikotins. Ich habe schon mehrmals versucht dem zu entkommen aber ich habe jedesmal versagt und es immer wieder versucht und wollte nicht aufgeben. 

Ich wußte ich konnte es schaffen. Also überlegte ich erst einmal wann ich es nochmals versuchen könnte. Schließlich musste ich mich entscheiden, ob ich weiterhin ein Nikotin-Sklave bleiben möchte oder nicht. Zudem ging es mir gesundheitlich nicht besonders gut. Ich war kurzatmig geworden und jede kleine Anstrengung ließ mich atmen als ob ich in den letzten Zügen lag. Alles fiehl mir sehr schwer, jede Tätigkeit, und wenn es nur das Laufen oder die alltäglichen kleinen Aufgaben im Haushalt waren. Das schlimmste für mich war das Treppen steigen oder wenn ich eine längere Strecke zu laufen hatte. Es war für mich einfach grausam und mein Herz raste und ich bekam sehr schlecht Luft. 

So verbrachte ich lieber den Tag in meiner Wohnung. Das war aber noch nicht das kleinste Übel, das fing erst Abends an, wenn es zu Bett ging. Da ich ja schlecht Luft bekam, schlief ich halb im sitzen, und wünschte mir, die Nacht wäre bald vorbei. Es war grausam und nicht mehr lebenswert. Es mußte also etwas geschehen. 

Das Rauchen aufgeben

Eines Nachts: ich lag wieder einmal wach im Bett, oder besser gesagt, halb sitzend im Bett, fasste ich einen Entschluß, der mein Leben verändern sollte. 

Eines Morgens: ich war total müde und zerknirscht. Nach wieder einmal einer schlaflosen Nacht, fasste ich den Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören und dem Nikotin den Garaus zu machen. Es war natürlich leichter gesagt als getan. Schließlich schon der Gedanke, den morgendlichen Kaffee ohne Zigarette zu genießen, ließ mich halb wahnsinnig oder verrückt werden. Aber es half alles nichts, mein Körper zeigte mir genau, daß ich aufhören sollte und schlug somit Alarm, indem es mir schlecht und schlechter ging. Ich überlegte mir also genau, wie ich am besten Vorgehen könnte, um mir das Rauchen abzugewöhnen

Da ich ja meinen Körper genau kannte, wußte ich zu welchen Zeiten ich zu der Zigarette griff. Also mußte ich die gewohnten Zeiten des Rauchens ändern, um somit den Körper aus dem Gleichgewicht zu bringen. Ich rauchte also meine Zigarette nicht mehr zum Kaffee oder nach dem Essen, sondern irgendwann zwischendurch.

Weg mit den Zigaretten

Ich möchte nicht sagen, daß es einfach war, aber es funktionierte und ich hatte einen kleinen Lichtblick. Nun mußte ich mir noch eine stressfreie Zeit aussuchen ,was auch nicht ganz einfach war.  Schließlich stand ich trotz alledem mitten im Leben und mußte so gut es ging meinen Mann stehen, sprich: Haushalt, erwachsene große Kinder, die Problemchen haben, und was natürlich noch dazu kommt, der Lebenspartner, der ja auch einiges abverlangte, und seinen Teil einforderte. Sie verstehen mich hoffendlich nicht falsch. 

Ich überlegte mir also genau an welchen Tag ich mich vom Nikotin befreien werde und der Gedanke ,dass es schon in zwei Tagen sein sollte, ließ innerlich ein Grauen, aber auch eine Erleichterung in mir aufsteigen. 

Am Abend vorher rauchte ich ziemlich viele Zigaretten, was natürlich auch ins Geld  ging, denn Selbstgedrehte waren zu stark für mich. Bevor ich also ins Bett ging rauchte ich noch meine letzte Zigarette genüßlich. In der Nacht schlief ich sehr schlecht, denn durch den ganzen Qualm und die Menge der gerauchten Zigaretten ging es mir sehr schlecht. Irgendwann schlief ich dann halb sitzend, halb liegend ein und erwachte, wie so oft mit Kopfschmerzen und einen schweren Kopf.  

Heute sollte nun der erste Nichtraucher Tag sein. Mein erster Gedanke war allerdings: aufstehen und Kaffee trinken aber ohne Zigarette - grausam. Aber ich zog es durch und setzte bestimmt ein furchtbares Gesicht auf. Blos gut dass es keiner sah. Und meine Laune war auch nicht gerade die beste, aber da musste ich nun durch, auch wenn mein Lebenspartner mich vorsichtig zögernd ansah, als ob ich ihn gleich fressen wollte.

Rauchfrei und gesund

Ich möchte aber auch sagen, das es der eigene Partner nicht so einfach hat, wenn der andere Teil oder besser gesagt die zweite Hälfte das Rauchen aufgibt. Da man ja auch Stimmungsschwankungen unterliegt, fällt auch manchmal ein ungewolltes Wort, auch wenn es einem hinterher wieder Leid tut, aber es bedeutet für beide eine gewisse Belastung. Das sollte man wissen und vieleicht mit dem Partner darüber sprechen. Nicht, dass er denkt, dass Sie plötzlich verrückt geworden sind oder Sie schlimmsten Falls noch einliefern lässt. 

Naja Spaß beiseite.  Das war noch nicht alles, denn schließlich haben wir ja Nikolaus und meine Tochter und Enkelchen haben sich angesagt. Es war ein schwerer Tag für mich, sehr anstrengend und ich hatte ziemliche Luftnot nach jeder anstrengenden Tätigkeit. Ich wollte es mir aber nicht anmerken lassen. Als der Tag verging war ich sehr froh und sehr stolz auf mich. Hatte ich doch trotz der Aufregungen nicht zur Zigarette gegriffen. Wenn ich Flügel gehabt hätte, wäre ich bestimmt hochgestiegen, vor Stolz. 

An diesem Tag, schlief ich schnell ein, auch etwas erleichtert. Ich brauche Ihnen ja nicht zu sagen, dass es von Tag zu Tag besser wurde und ich wieder eine bestimmte Lebensqualität bekam. Auch möchte ich Ihnen noch mit auf Ihren Weg geben, daß es nicht einfach sein wird, der Sklaverei des Nikotins zu wiederstehen. Auch möchte ich Ihnen nicht verheimlichen, dass Sie ein ständiges Hungergefühl haben werden,  was sie warscheinlich über einen längeren Zeitraum begleiten wird, und Sie höchstwarscheinlich an Gewicht zulegen werden. 

Aber das gibt sich nach einiger Zeit und es pendelt sich alles  ein. Geben Sie nicht auf. Es werden ihnen keinerlei Hilfsmittel, wie Nikotinkaugummi oder Pflaster helfen, wenn Sie keinen festen Willen haben. Das ist die Grundvorraussetzung um das Rauchen aufzugeben

Gesund und vital ohne Nikotin

Nun möchte ich Ihnen noch einige wichtige Tipps geben, wie Sie vom Nikotin loskommen um in ein rauchfreies Leben durchzustarten:


1. Grundvorraussetzung. Willenstärke

2 Rauchgewohnheiten ändern

3.Sressfreie Zeit, bestimmter Tag aussuchen 

4.Meiden Sie Umgebungen,oder Orte wo geraucht wird

5.Belohnen Sie sich selber, nach rauchfreien Tagen 

 

So und nun möchte ich Ihnen abschließend viel Erfolg wünschen!

Und denken Sie immer daran: Sie müssen kein Sklave des Nikotins sein.

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